Was kann BARF leisten

Oft werde ich gefragt warum man BARFen sollte, oder auch welche Vorteile diese Art der Fütterung mit sich bringt. 

Die meisten Menschen verbinden mit der artgerechten rohen Ernährung einen hohen Aufwand, sowohl was den Faktor Zeit betrifft als auch die Beschaffung und Lagerung der Komponenten. 

Diese vermeintlichen Nachteile sind nicht von der Hand zu weisen, denn es dauert unbestritten länger seinem Vierbeiner eine frische Mahlzeit zuzubereiten als eine handvoll Trockenfutter in den Napf zu schütten. 

Jedoch bin ich davon überzeugt, dass man mit der richtigen Organisation diesen Aufwand auf ein erforderliches Mindestmaß reduzieren kann. 

Darüberhinaus bietet BARF eine nicht unbeachtliche Anzahl an Vorteilen, die den erforderlichen (Mehr-)aufwand rechtfertigen. 

 

Natürliche, gesunde und artgerechte Zutaten stehen im Vordergrund, so dass zu jedem Zeitpunkt Transparenz darüber herrscht, was der geliebte Vierbeiner in seinem Futternapf serviert bekommt. Deklarationsverwirrungen sowie der Zusatz von Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen sind ausgeschlossen. 

 

Die Reduktion bzw. Vermeidung von Krankheiten oder Beschwerden wie beispielsweise Magendrehungen, Allergien, Darmfloraschädigungen, Gelenkserkrankungen, Nierenerkrankungen,  etc. kann in einen direkten Zusammenhang mit der Fütterung von frischen Zutaten gebracht werden. 

 

Viele Tierbesitzer stellen bereits kurz nach einer Umstellung auf BARF fest, dass ihr Tier deutlich glänzenderes Fell hat, weniger Kot absetzt und sich der oftmals vorhandene unangenehme Geruch aus dem Maul reduziert oder sogar gänzlich verschwunden ist. 

Undefinierbarer Juckreiz verschwindet und Hundedecken müssen plötzlich nicht mehr so häufig gewaschen werden, da sich der "Eigengeruch" des Hundes in Luft auflöst. 

 

Durch die Fütterung von rohen fleischigen Knochen wird die Zahngesundheit gefördert und die Entstehung von Zahnstein verhindert. 

 

Gesamthaft betrachtet, wird durch die artgerechte rohe Ernährung die Lebensqualität verbessert, so dass bereits durch Studien nachgewiesen werden konnte, dass Vierbeiner die nicht mit Fertigfutter ernährt wurden statistisch gesehen 2,7 Jahre länger leben.