Gut Zu Wissen


Ungeeignete Lebensmittel

Bis auf bestimmte Ausnahmen können für die Vierbeiner eine große Auswahl an Lebensmittel in den Futterplan integriert werden. Ungeeignete Lebensmittel sind:

  • Schilddrüsengewebe
  • rohes Schweinefleisch 
  • Auberginen 
  • Avocados 
  • rohe Gartenbohnen 
  • rohe Holunderbeeren
  • rohe Hülsenfrüchte
  • rohe Kartoffeln (in gekochter Form sind sie unter bestimmten Vorraussetzungen geeignet)
  • grüne und gelbe Paprika 
  • Quitten 
  • unreife Tomaten 
  • Weintrauben 
  • Rosinen 

 



Knochenfütterung

Knochen dürfen niemals gekocht, sondern nur roh gefüttert werden!

Der Kochvorgang macht sie porös, was dazu führt, dass die Knochen splittern können. 

 

 

 



Kohlenhydrate & Getreide

Hunde haben keinerlei Bedarf an Kohlehydraten, auch wenn sie grundsätzlich in der Lage sind diese verwerten zu können. 

Theoretisch kann bei der Futterplanerstellung vollständig darauf verzichtet werden, da es sich hierbei, wenn man vom Beutetierprinzip ausgeht, um unnatürliche Komponenten handelt. Sollten diese dennoch integriert werden, ist darauf zu achten, dass nicht mehr als 10% der Futtermenge aus kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln bestehen. 

 

Katzen ist eine Verwertung von Kohlenhydraten übrigens nicht möglich, daher sollten diese in keinem Futterplan für eine Katze enthalten sein. 

 

Darüberhinaus bringt eine kohlenhydartreiche Fütterung einige Nachteile mit sich:

  • Begünstigung der Entwicklung von Zahnstein
  • Erhöhung der Gefahr von Magendrehungen 
  • Von Welpen bis zu einem Alter von 4 Monaten können KH aufgrund fehlender Enzymausstattung in der Bauchspeicheldrüse nicht gut verwertet werden 
  • Oftmals handelt es sich um einen Auslöser von Allergien und Unverträglichkeiten 
  • Nahrungsgrundlage für Endoparasiten wie z.B. Giardien
  • Das Wachstum vorhandener Tumore wird stimuliert, weil die gewonnene Glukose im Gegensatz zu Fetten von Krebszellen als primäre Energiequelle genutzt wird

Quellen: 

(1) Meyer/Zentek (2013): Ernährung des Hundes;

(2) BARF Blog Mashanga Burhani (2015): Die Gretchenfrage der Hundefütterung -  Nun sag wie hältst du´s mit dem Getreide

(3) Zentek, J. / Hellweg, P. (2005):Risikofaktoren im Zusammenhangmit der Magendrehung des Hundes

 

 



Warum ich kein Trockenfutter empfehle

Ich kann nachvollziehen, dass mich einige meiner Kunden fragen ob ich Ihnen ein gutes Trockenfutter empfehlen kann,  da diese Art der Fütterung am einfachsten erscheint und der Mensch sich nicht umstellen muss. 

Als ich begonnen habe mich intensiver mit der Ernährung von Hunden und Katzen zu beschäftigen, war ich davon überzeugt, dass dies möglich ist und ich mich nur auf die Suche begeben muss. 

Ich habe mir in der Zwischenzeit wirklich viele Trockenfutter angeschaut und musste leider zu der Erkenntnis kommen, dass ich keins davon empfehlen kann und möchte. 

Letztendlich ist es natürlich jedem selbst überlassen, wie er seinen Vierbeiner füttert, denjenigen, die sich für eine Fütterung nach dem BARF Prinzip entscheidet stehe ich sehr gerne mit Rat und Tat zur Seite.